Aktuell

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Im April 2017 werden wieder rund 106.000 Schulanfänger für das neue Schuljahr 2017/2018 eingeschult. Die Gemeinschaftsaktion „Sicher zur Schule – Sicher nach Hause“ und deren Mitträger haben zusammen mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr am 03.04.2017 im Innenministerium wichtige Eckpunkte vorgestellt.  

Wolfgang Prestele, Geschäftsführer und Sprecher der Gemeinschaftsaktion, hieß alle Vertreter der Partner der Gemeinschaftskation, der Polizei und der Medien herzlich willkommen und dankte dem Vizepräsidenten der Landesverkehrswacht Bayern, Wolfgang Grote, sowie Katja Seßlen vom Geschäftsbereich Prävention der Kommunalen Unfallversicherung Bayern für ihre Grußworte. 

Vizepräsident Wolfgang Grote rief  in seinem Grußwort die Eltern und Großeltern zur aktiven Mitarbeit beim Schulwegtraining in den nächsten Monaten auf. „Eltern müssen mit ihren Kindern den sicheren Schulweg  rechtzeitig üben – und zwar vor dem ersten Schultag - und auch danach diesen immer wieder überwachen und Hilfestellung geben, denn jeder Schulweg soll auf Dauer sicher sein“ appellierte Grote an die Eltern und Großeltern der neuen ABC-Schützen. „Nutzen Sie auch die kostenlosen Schulwegpläne der Städte und Gemeinden für das Training“. Die rund 140 Verkehrswachten in Bayern engagieren sich seit vielen Jahren für einen sicheren Schulweg. Dazu gehören folgende Aktivitäten und Programme:        Hinweistafeln an Ampelanlagen „Nur bei Grün - den Kindern ein Vorbild“; Spannbandaktionen zum Schulbeginn; Medien für Eltern, Großeltern und Erzieher-/innen; Gelbe Mützen und andere Sicherheitskleidung; Ausrüstung der Schulwegdienste; Schülerlotsenwettbewerbe.

Thomas Hampel, Inspekteur der Bayerischen Polizei und Stellvertreter des Landespolizeipräsidenten, machte in seinem Statement deutlich: "Unser gemeinsames Ziel sind möglichst keine getöteten oder verletzten Kinder auf dem Schulweg". Er warnte: "Unsere ABC-Schützen sind im Straßenverkehr besonders gefährdet."   Mitte der 1970-er Jahre kamen in Bayern noch bis zu 35 Kinder jährlich auf ihrem Schulweg zu Tode. Seitdem hat sich nach Hampels Worten die Schulwegsicherheit massiv verbessert. "2015 und 2016 gab es in Bayern gottseidank keinen tödlichen Schulwegunfall mehr." 2014 seien es noch drei gewesen. Die Gesamtzahl der Schulwegunfälle stieg nach Hampels Angaben jedoch 2016 um knapp sieben Prozent auf 712. Für einen möglichst sicheren Schulweg sind nach Hampels Worten die Schulwegdienste besonders wichtig: "Mehr als 31.500 ehrenamtliche Helferinnen und Helfern haben sich letztes Jahr in Bayern als Schülerlotsen, Schulweghelfer, Schulbuslotsen und –begleiter tagtäglich für die Sicherheit unserer Schulkinder engagiert." Das sei eine beachtliche Zahl, denn deutschlandweit gesehen war damit jeder zweite Schulweghelfer in Bayern tätig. "Der Einsatz lohnt sich", so Hampel weiter. In ganz Bayern gab es an keinem von einem Schulwegdienst betreuten Übergang jemals einen schweren oder gar tödlichen Schulwegunfall. Es sei für Hampel daher auch eine besondere Freude, vier Schulweghelfer aus Grafing im Landkreis Ebersberg für ihre langjährige Tätigkeit mit Urkunden zu ehren. Der Inspekteur der Bayerischen Polizei dankte allen bayerischen Schulwegdiensten aufs Herzlichste für ihr "klasse Engagement".  

Quellen: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

              Gemeinschaftsaktion Sicher zur Schule - Sicher nach Hause

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