Aktuell

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Landshut, 13.09.2017: Gastgeber für die zentrale Veranstaltung der Gemeinschaftsaktion zum Beginn des neuen Schuljahres 2017/18 war die Grundschule Carl-Orff in Landshut. Nach einer kurzen musikalischen Begrüßung durch den Schulchor der Grundschule dankte die Schulleiterin Beate Loria der Gemeinschaftsaktion für die Durchführung der zentralen Auftaktveranstaltung in Landshut.

Der Geschäftsführer der Gemeinschaftsaktion Wolfgang Prestele begrüßte die zahlreichen Gäste aus Bundestag, Landtag, Ministerien, Polizei, Partnerorganisationen und die Medienvertreter. Er dankte der gastgebenden Schule sowie allen Partnern und Gästen für ihr ganzjähriges Engagement, den Schulweg in Bayern möglichst sicher zu machen. Zudem stellte er die diesjährige Plakataktion "Bremsbereit für uns!" vor. Das Plakat hängt überall in Bayern an Ortseingängen, Behörden, Dienststellen und Schulen. Bei der Motivwahl wurde in diesem Jahr auch das wichtige Thema Inklusion bildlich umgesetzt. Es zeigt, dass Kinder mit und ohne Handicap gemeinsam zur Schule gehen und dabei auch gemeinsam den Risiken des Schulwegs ausgesetzt sind.

Der Präsident der Landesverkehrswacht, Dr. Florian Herrmann, MdL freute sich in seinem Grußwort über die hochrangigen Gäste und hofft auf ein entsprechendes Medienecho, damit möglichst viele Menschen auf die Verkehrs-sicherheitsthematik und die Gefahren im Straßenverkehr aufmerksam werden. Zudem warb er für den Dienst als Schulweghelfer und Schülerlotse. „Dort, wo Straßenübergänge durch Verkehrshelfer gesichert werden, ereignete sich noch kein tödlicher Schulwegunfall“ erinnerte er an die beispiellose Erfolgsgeschichte der Schulwegdienste. Bundesweit sind über 50.000 Menschen ehrenamtlich als Schulweghelfer oder Schülerlotse engagiert. Davon sind allein in Bayern über 31.500 Helfer aktiv.

Staatssekretär Georg Eisenreich appellierte in seiner Festrede an die besondere Verantwortung der Eltern von Schulkindern: "Kinder brauchen Vorbilder". Wenn Eltern und Erwachsene bei Rot über die Ampel gehen, dann werden auch die Kinder die Verkehrsregeln nicht berücksichtigen und sich damit in Gefahr bringen. Er dankte der Gemeinschaftsaktion mit seinen insgesamt fast 50 Organisationen, die sich unermüdlich um die Sicherheit im Straßenverkehr verdient machen.

Nach einer schwungvollen Theateraufführung durch die Schüler der Klasse 2c („Tiger und Bär im Straßenverkehr“) lud Moderator Andi Ebert Gäste und Träger der Gemeinschaftsaktion zum Podiumsgespräch ein: Staatssekretär Georg Eisenreich MdL, Regierungspräsident Rainer Haselbeck, Josef Rückl (Polizeipräsident Niederbayern), Dr. Florian Herrmann, MdL (Präsident der Landesverkehrswacht Bayern), Alexander Putz (Oberbürgermeister in Landshut) Hubert Schröder (Bayer. Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr), Katja Seßlen (Kommunale Unfallversicherung Bayern), Rüdiger Lode (ADAC) und Wolfgang Prestele. Die Teilnehmer gaben dabei viele nützliche Tipps für Eltern, Schüler und Verkehrsteilnehmer und appellierten an ständige Vorsicht und gegenseitige Rücksichtnahme im Straßenverkehr.

Mit der Verteilung von Sicherheitswesten durch alle Podiumsteilnehmer an die neuen Abc-Schützen der Grundschule endete ein erlebnisreicher Schultag für die Allerkleinsten unserer Verkehrsteilnehmer.

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Am 12. September beginnt das neue Schuljahr und rund 112.000 Kinder machen sich in Bayern erstmals auf den Weg zur Schule. Auf sie kommen viele neue Aufgaben zu. Bevor es aber mit der Schule losgeht, muss erst der Schulweg gemeistert werden. Und das ist gar nicht so leicht. Jeder Schulweg sieht anders aus. Eines gilt aber für alle neuen Wege, egal ob diese zu Fuß, per Bus oder mit dem Auto bewältigt werden: Eltern - oder andere Verantwortliche - sollen mit den Kindern den sicheren Schulweg üben - vor dem ersten Schultag - und auch danach viel für die Sicherheit ihrer Kinder tun, denn jeder Schulweg soll sicher sein. Die letzten beiden Wochen der Sommerferien bieten sich an, um den Kindern die Besonderheiten auf ihrem Schulweg zu zeigen, Verkehrssituationen durchzusprechen und richtige Verhaltensweisen einzustudieren.

Die Landesverkehrswacht Bayern empfiehlt:

Auswählen:

Wählen Sie den sichersten Schulweg aus! Oft lohnt ein kleiner Umweg, z.B. wenn dadurch Ampeln oder von Schülerlotsen betreute Wege genutzt werden können.

Vormachen:

Gehen Sie den ausgewählten Weg vor dem ersten Schultag mit dem Kind und erklären Sie schrittweise ihr demonstrativ vorbildliches Verhalten. Gehen Sie den Weg zu der Tageszeit und an einem Wochentag an dem auch das Kind zur Schule unterwegs sein wird.

Lernen lassen:

Lassen Sie ihr Kind unter ihrer Aufsicht selbständig Lösungen und Verhaltensweisen vorschlagen. Unterstützen Sie das Kind mit Lob. Korrigieren Sie mit Geduld und geben Sie ein gutes Beispiel.

Üben:

Üben Sie den richtigen Weg und das richtige Verhalten mehrfach vor dem ersten Schultag.

Überprüfen:

Bevor das Kind alleine zur Schule geht, achten Sie darauf ob es:

-           am Bordstein immer anhält,

-           den Blickkontakt mit dem Fahrzeugführer sucht,

-           das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer berücksichtigt,

-           die eigene Absicht deutlich anzeigt,

-           die Geschwindigkeit von Fahrzeugen abschätzen kann

Zeit lassen:

Schicken Sie ihr Kind immer so rechtzeitig auf den Weg, dass es ihn in Ruhe bewältigen kann, auch wenn mal etwas dazwischen kommt.

Sich sehen lassen:

Die Kinder sollen so angezogen sein, dass sie auch bei schlechtem Wetter gut von anderen Verkehrsteilnehmern gesehen werden können.

Sicher fahren und sicher aussteigen lassen:

Wenn Sie Ihr Kind mit dem Auto zur Schule bringen oder von der Schule abholen, muss für jedes einzelne Kind ein geeignetes Rückhaltesystem vorhanden sein. Parken Sie so, dass Ihr Kind sicher die Schule erreichen kann und keine anderen Kinder gefährdet werden. Der kürzeste Weg zum Schulhaus ist nicht immer der sicherste.

Mit dem Fahrrad erst nach bestandener Fahrradprüfung

Der Schulweg mit dem Fahrrad ist besonders gefährlich. Lassen Sie Ihr Kind erst mit dem Fahrrad alleine in die Schule fahren, wenn es die Fahrradprüfung erfolgreich bestanden hat.

 

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Geschichte und Selbstverständnis

Die Landesverkehrswacht (LVW) Bayern wurde am 13.07.1950 in München gegründet. Das oberste Ziel ist die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu verhüten. Hierzu bieten die Landesverkehrswacht und die bayerischen Verkehrswachten zahlreiche Maßnahmen und Projekte an.

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Für weitere Informationen zu unseren Aktionen und Projekten stehen Ihnen die Landesverkehrswacht Bayern sowie ihre zuständige örtliche Verkehrswacht jederzeit gerne zur Verfügung.

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Bayerischer Ministerpräsident