Aktuell

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Staatsminister Dr. Florian Herrmann, Kultusminister Prof. Dr. Michael Piazolo und die Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern Dr. Irmgard Stippler stellten am 07.11.2019 im Bayerischen Landtag die Kooperation vor. 

Rund eine halbe Million Grundschülerinnen und Grundschüler sind in Bayern tagtäglich auf ihrem Schulweg unterwegs. Gerade unsere Jüngsten sind bei zunehmendem Verkehr und in unübersichtlichen Situationen besonders gefährdet und brauchen jede Unterstützung, denn im Straßenverkehr ist Unfallprävention lebensrettend. Um Schulkinder auf ihrem Weg zur Schule für andere Verkehrsteilnehmer sichtbarer zu machen, erhalten alle Erstklässler im Freistaat ab dem kommenden Schuljahr reflektierende Sicherheitsüberwürfe. Dr. Florian Herrmann, Präsident der Landesverkehrswacht Bayern, Kultusminister Michael Piazolo und die Vorstandsvorsitzende der AOK Bayern, Dr. Irmgard Stippler, stellten dazu heute gemeinsam im Bayerischen Landtag die Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ vor.

Kultusminister Piazolo betont als Schirmherr der Aktion: „Wenn es um die Sicherheit unserer Kinder im Straßenverkehr geht, sind alle aufgerufen, mitzuhelfen – Eltern, Schule, Schulweghelfer, Verkehrsteilnehmer und viele außerschulische Partner. Mit den Sicherheitsüberwürfen signalisieren wir nochmals deutlich: Wir geben aufeinander Acht, damit unsere Kinder sicher zur Schule und nach Hause kommen!“ Er dankte der Landesverkehrswacht Bayern und der AOK Bayern dafür, dass sie sich in ihrem gemeinsamen Kooperationsprojekt „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ für einen sicheren Schulweg der bayerischen Erstklässler einsetzen. 

Dazu Staatsminister Herrmann: „Wir brauchen mehr Sicherheit auf dem Schulweg – jeder Unfall ist einer Zuviel! Im letzten Jahr gab es in Bayern 707 polizeilich erfasste Schulwegunfälle. Vier Kinder kamen auf dem Schulweg ums Leben. 814 Schulkinder wurden verletzt – eine nach wie vor unerträglich hohe Anzahl von Verkehrsopfern! Zur Verbesserung dieser Situation sind alle Beteiligten aufgerufen: Verkehrsteilnehmer, Eltern, Polizei, Behörden, Lehrkräfte und letztlich alle Bürgerinnen und Bürger. Jeder kann dazu einen Beitrag leisten, durch besondere Rücksicht, durch bessere Sichtbarkeit, durch aktives Engagement, beispielsweise im Bereich der Schulwegdienste, durch Aufklärung und Training sowie durch gezieltes Vermitteln der Risiken im Straßenverkehr und durch Maßnahmen zu ihrer Vermeidung. Helfen Sie mit, den Schulweg für unsere Kleinen sicherer zu machen!“ 

Im laufenden Schuljahr 2019/2020 erhalten die Abc-Schützen an 225 Förderschulen in ganz Bayern die Sicherheitsüberwürfe von Landesverkehrswacht Bayern und AOK Bayern. Im nächsten Schuljahr werden die Kooperationspartner alle Erstklässler in ganz Bayern mit den reflektierenden Sicherheitsüberwürfen ausstatten. „Kinder zählen zu den Schwächsten aller Verkehrsteilnehmer, sie sind in besonderem Maße schutzbedürftig und wir wollen mit der Aktion unseren Beitrag leisten für einen sicheren und unfallfreien Schulweg“, so Stippler abschließend. 

Engagement von Schulen und Organisationen für sicheren SchulwegVerkehrserziehung hat an bayerischen Schulen einen hohen Stellenwert. Sie ist in den Fachlehrplänen der Grundschule und als fächerübergreifendes Bildungs- und Erziehungsziel in allen Schularten fest verankert. Kinder und Jugendliche sollen Kompetenzen erwerben, die sie für verantwortungsbewusstes und verkehrsgerechtes Verhalten im Straßenverkehr benötigen. Einige Organisationen, die im Bereich der Verkehrssicherheit tätig sind, bieten für Schülerinnen und Schüler verschiedener Altersstufen darüber hinaus gezielte Projekte zur Verminderung der Unfallgefahren auf dem Schulweg an. Die Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“, die von der Landesverkehrswacht Bayern und der AOK Bayern organisiert wird, reiht sich in eine Vielzahl von Initiativen ein, die die Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen in den Blick nimmt.

Quelle Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus 

Pressemeldung STMUK

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Auftakt der Aktion „Sicherheit durch Sichtbarkeit“ (Quelle: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus)

 

Die Verkehrswacht München, eine der ältesten Bürgerinitiativen in der Landeshauptstadt, feierte am 5. November 2019 ihr 70-jähriges Bestehen mit einem Festakt im Theresiensaal der Traditionsgaststätte „Der Pschorr“ am Viktualienmarkt. Der erste Vorsitzende Philip Puls konnte zahlreiche Ehrengäste begrüßen.

Nach dem Kriegsende durch die amerikanische Militärregierung als vorübergehender Verkehrsausschuss eingerichtet, wurde die Verkehrswacht München 1949 durch den Münchner Verleger Heinrich Vogel gegründet. Heute betreut die Verkehrswacht München rund 1,8 Mio. Bürgerinnen und Bürger in der Stadt und im Landkreis München. Das ist fast jeder siebte Bürger Bayerns. Während im Gründungsjahr 1949 jährlich allein im Stadtgebiet München noch 215 Verkehrstote zu beklagen waren, bei 131.249 zugelassenen Kraftfahrzeugen, ging die Zahl der Verkehrstoten in den letzten Jahrzehnten kontinuierlich zurück. Im letzten Jahr starben in München 17 und im Landkreis München 9 Menschen, bei 1.18 Mio. zugelassenen Kraftfahrzeugen.Zu diesem deutlichen Rückgang bei den Verkehrstoten hat die Verkehrswacht München sicherlich auch beitragen können. Im Rahmen des Festaktes am 5. November würdigten neben Innenstaatssekretär Gerhard Eck und dem 2. Bürgermeister der Landeshauptstadt München Manuel Pretzl auch Wolfgang Grote (Vizepräsident der Landesverkehrswacht Bayern) die Arbeit und Verdienste für mehr Verkehrssicherheit in den vergangenen 7 Jahrzehnten. 

Pressemitteilung 

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70 Jahre Verkehrswacht München (Quelle: Verkehrswacht München e.V.)

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Geschichte und Selbstverständnis

Die Landesverkehrswacht (LVW) Bayern wurde am 13.07.1950 in München gegründet. Das oberste Ziel ist die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu verhüten. Hierzu bieten die Landesverkehrswacht und die bayerischen Verkehrswachten zahlreiche Maßnahmen und Projekte an.

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Schirmherr

Dr. Markus Söder

Bayerischer Ministerpräsident