Aktuell

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Die Grund- und Mittelschule Bodenmais aus dem Landkreis Regen in Niederbayern erhält den Förderpreis "Innovative Verkehrserziehung in der Schule" 2018 für ihr Projekt "Bausteine eines schulinternen Verkehrserziehungscurriculums". Für ihre Aktion wird die Schule von der TÜV SÜD Stiftung und der Landesverkehrswacht Bayern e.V. ausgezeichnet.

Der Förderpreis "Innovative Verkehrserziehung in der Schule" wird von der Landesverkehrswacht Bayern und der TÜV SÜD Stiftung bereits zum siebten Mal vergeben. Der erste Preis ist mit € 2.500,00 dotiert und wird von Polizeipräsident Herbert Wenzl (Niederbayern) an den Schulleiter Richard Lang überreicht. Die Grund- und Mittelschule Bodenmais wird für ihr nachhaltiges Verkehrserziehungsprojekt ausgezeichnet. Von der ersten bis zur zehnten Jahrgangsstufe werden regelmäßig theoretische Grundlagen erarbeitet und danach in der Praxis umgesetzt. Zum Projekt gehört auch, dass die Eltern einen wichtigen Beitrag leisten müssen, damit die Schülerinnen und Schüler verantwortungsbewusste Verkehrsteilnhmer werden.

Die Pestalozzischule Deggendorf (Niederbayern) und die Grundschule an der Führichstraße in München (Oberbayern) teilen sich 2018 den zweiten Preis. Die Chiemsee-Realschule aus Prien (Oberbayern) wird mit einem Anerkennungspreis ausgezeichnet.

Die Pestalozzischule Deggendorf ist ein Sonderpädagogisches Förderzentrum mit dem Schwerpunkten Lernen, Sprache und emotional-soziale Entwicklung. Durch das große Einzugsgebiet nutzen viele Schülerinnen und Schüler die öffentlichen Verkehrsmittel. Folgende Schwerpunkte hat die Schule in den letzten Jahren in der Verkehrssicherheitsarbeit gesetzt: Einsatz eines Schülerlotsendienstes, Radfahrausbildung, Aktion "Toter Winkel" und Schulbustraining. Aus den Händen von Horst Schneider, Vorstand der TÜV SÜD Stiftung, erhalten die Vertreter der Schule ihre Urkunde und ein Preisgeld über € 1.250,00.

Die Grundschule an der Führichstraße in München wird für ihr Projekt "Zu Fuß zur Schule" ausgezeichnet. Die Schulleitung und der Elternbeirat der Grundschule haben sich Gedanken gemacht, wie Mobilität und Luftreinhaltung zusammengebracht werden können. Daraus ist das Projekt entstanden. Die Klassensprecher haben zu Beginn Leitsätze erarbeitet. Diese wurden den Schülerinnen und Schülern im Rahmen einer Schulversammlung vorgestellt. Prämiert wird die Schulklasse, die am Ende des Aktionszeitraumes die meisten Wege zu Fuß zurückgelegt hat. Der Vizepräsident der Landesverkehrswacht Bayern Wolfgang Gerstberger gratuliert der Schulleitung zum zweiten Preis und zu € 1.250,00 Preisgeld.

Den Anerkennungspreis, dotiert mit € 750,00 überreicht Wolfgang Gerstberger an die Chiemsee-Realschule aus Prien für ihr Filmprojekt "Videoclips Verkehrserziehung". Auf dem täglichen Weg vom Bahnhof zur Schule geht oftmals die Aufmerksamkeit verloren. Die "Film AG" der Realschule erstellt eigene Videos die regelmäßig auf "Youtube" veröffentlicht werden. Diese Videos zeigen die Gefahren auf dem Schulweg und geben Tipps zum richtigen Verhalten. Zwei Videos wurden von der "Film AG" bereits zum Thema "Verkehrssicherheit" produziert.

Innovativer Preis für nachhaltige Aktionen

Die Landesverkehrswacht Bayern und die TÜV SÜD Stiftung loben den Förderpreis "Innovative Verkehrserziehung in der Schule" aus. Teilnehmen können Klassen oder Kurse aller Grund- und Mittelschulen, Förderschulen, Realschulen, Wirtschaftsschulen, FOS/BOS, Gymnasien und Berufsschulen in Bayern.

Ausgelobt wird ein Preisgeld von insgesamt € 5.000,00. Das Preisgeld soll wie folgt verwendet werden:

Unterstützung der Lehrkraft, der Schule oder Klasse zur Weiterentwicklung des Konzeptes; Finanzierung einer Evaluation, um die erfolgskritischen Faktoren zu hinterfragen; Unterstützung bei der Aufbereitung und Auswertung des Konzeptes an anderen Schulen und Schularten.

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Die Zahl der Verkehrsunfälle auf Bayerns Straßen ist 2018 auf 410.252 (+ 1,3 Prozent) gestiegen, ebenso mit 70.301 die Zahl der dabei Verletzten (+ 0,9 Prozent). Vergangenes Jahr sind in Bayern 618 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen, zehn mehr als 2017 mit 608 Verkehrstoten, dem niedrigsten Stand seit Beginn der Unfallaufzeichnungen vor mehr als 60 Jahren. Für Bayerns Innenminister Joachim Herrmann, der heute die bayerische Verkehrsunfallstatistik 2018 in München vorgestellt hat, ist klar: "Wir werden weiter hart daran arbeiten, Bayerns Straßen noch sicherer zu machen." Herrmann kündigte an, im Rahmen des Bayerischen Verkehrssicherheitsprogramms 2020 "Bayern mobil - sicher ans Ziel" eine Reihe von Aktionen für mehr Verkehrssicherheit durchzuführen, unter anderem verstärkte Geschwindigkeits- und Alkoholkontrollen sowie mehr Aufklärung über die Gefahren beim Motorradfahren. Außerdem hat der Innenminister heute das diesjährige Verkehrssicherheitsgewinnspiel unter dem Motto "Für ein faires Miteinander im Straßenverkehr" mit attraktiven Preisen gestartet. 

Quelle: Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration

Bayerische Verkehrsunfallstatistik 2018

 

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Geschichte und Selbstverständnis

Die Landesverkehrswacht (LVW) Bayern wurde am 13.07.1950 in München gegründet. Das oberste Ziel ist die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu verhüten. Hierzu bieten die Landesverkehrswacht und die bayerischen Verkehrswachten zahlreiche Maßnahmen und Projekte an.

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Für weitere Informationen zu unseren Aktionen und Projekten stehen Ihnen die Landesverkehrswacht Bayern sowie ihre zuständige örtliche Verkehrswacht jederzeit gerne zur Verfügung.

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Dr. Markus Söder

Bayerischer Ministerpräsident