Aktuell

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München, April 2018: Vor der ersten Ausfahrt im Frühjahr wird das Motorrad einem gründlichen Technik-Check unterzogen, sodass es zuverlässig und sicher läuft. Auch ein Biker muss sich erst wieder an die Belastungen einer Ausfahrt gewöhnen und das Gefühl für die Maschine wieder entwickeln. Eine gute Vorbereitung und Trainings helfen dabei, sicher in die Motorradsaison zu starten.

Fitness

Motorradfahren belastet den ganzen Körper. Ist der Biker über den Winter etwas "eingerostet", macht sich die lange und einseitige Belastung für Schultern, Arme und Nacken schnell bemerkbar. Gegen Verspannungen und um die Muskeln zu lockern helfen Dehnübungen und ein kleines Fitnessprogramm. Wichtig ist außerdem, sich auch im Frühjahr noch ausreichend warm zu kleiden, sodass die Muskulatur nicht auskühlt und beweglich bleibt. Auch wenn die Sonne schön wärmt, ist es im Fahrtwind und im Schatten kühler, als man glaubt.

Fast von vorne anfangen

Für die sichere Beherrschung seines Motorrads braucht ein Biker ein gute Koordination beim Einsatz von Kupplung, Schaltung, Hand- und Fußbremse und ein gutes Gefühl für Gleichgewicht und das individuelle Fahrverhalten seiner Maschine. Was sich am Ende der Saison nach vielen Kilometern fast wie von selbst erledigt, ist im Frühjahr nicht immer gleich abrufbar. Man muss erst "wieder warm werden" mit der Leistung und Dimension des Motorrads und dem Einfluss von Körpergröße und Gewicht auf das Fahrverhalten.

Auch wenn sich die Eingewöhnung für "alte Hasen" schnell erledigt, sollten auch erfahrene Biker nicht unvorsichtig sein, da auch "Hausstrecken" im Frühling anders beschaffen sein können. Nach dem Schnee liegt Streusplitt auf der Straße und kann in Kurven und bei Bremsmanövern den Fahrer von den Rädern holen. Auch neue Schlaglöcher tauschen erst bei Temperaturen über Null auf.

Übung macht den Meister

Trainingseinheiten auf Verkehrsübungsplätzen helfen dabei, dass Mensch und Maschine schneller wieder zueinander finden. Hier kann jeder Biker grundlegende Fahrmanöver ausprobieren, bespielsweise Gefahrenbremsungen, Gleichgewicht bei Kurvenfahrten, Koordination beim Lenken und Manövrieren. Wer unter professioneller Anleitung in die Saison einsteigen möchte, meldet sich für ein Fahrsicherheitstraining an. Bundesweit gehört die Deutsche Verkehrswacht zu den größten Anbietern von Sicherheitstrainings und verfügt über Plätze überall in Deutschland.

Die Landesverkehrswacht Bayern und viele Ortsverkehrswachten in Bayern bieten zu Beginn der Biker-Saison Fahrsicherheitstraings an. Terminafragen richten Sie bitte an die Verkehrswacht vor Ort (Rubrik: Verkehrswachten nach Regierungsbezirken).

Quelle: Pressetext der Deutschen Verkehrswacht (Pressesprecherin Hannelore Herlan, Budapester Straße 31, 10787 Berlin)

München, 23. April 2018: Die Grundschule Veitshöchheim aus dem Landkreis Würzburg in Unterfranken erhält den Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule“ 2017 für ihr Projekt „Animationsfilm mit Knetmännchen“. Für Ihre Aktion wird die Schule von der TÜV SÜD Stiftung und der Landesverkehrswacht Bayern e.V. ausgezeichnet.

Der Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule“ wird von der Landesverkehrswacht Bayern und der TÜV SÜD Stiftung bereits zum sechsten Mal vergeben. Der erste Preis ist mit € 2.000,00 dotiert und wird vom Regierungspräsidenten aus Unterfranken Dr. Paul Beinhofer an den Schulleiter Stefan Dusolt und die Konrektorin Julia Heres überreicht. Die Schüler der 4. Jahrgangsstufe haben sich im Unterricht Gedanken gemacht, wie man am sichersten Fahrbahnen überquert. Zusammen mit Frau Julia Heres wurde ein Animationsfilm mit Knetmännchen (Titel: „Notlandung auf der Erde“) gedreht. Die Schülerinnen und Schüler bastelten nicht nur die Kulissen und die Figuren selbst, sondern entwickelten auch das Drehbuch. Dr. Beinhofer lobt das Engagement der Schule. „Mit ihrem Beitrag zeigen Sie eindrucksvoll, wie kompetenzgerechter Unterricht heute in der Grundschule aussieht. Hoffentlich regt Ihr Beitrag viele Schulen zur Nachahmung an“.

Die Freiherr-von-Ickstatt-Realschule Ingolstadt (Oberbayern), die Grundschule Friedberg-Süd (Schwaben) und die Josef-Schlicht-Grundschule aus Steinach (Niederbayern) erhalten die weiteren Preise.

„Kleine Projekte mit großer Wirkung“ heißt das mit dem 2. Preis bedachte Projekt der Freiherr-von-Ickstatt-Realschule aus Ingolstadt. Die Schule entwickelte ein Konzept für fächerverbindendes Lernen und projektorientiertes Arbeiten (Schüler unterrichten Schüler). Die Arbeitsgruppen befassten sich unter anderem mit folgenden Themen: Energiespardorf, Lichtbrechung und Reflexion, Blitz- und Entladung, Leichtbau mit Carbon, „Ostereier in physikalischer Mission“ u.v.m. Aus den Händen von Horst Schneider, Vorstand der TÜV SÜD Stiftung, erhalten die Vertreter der Schulleitung ihre Urkunde und ein Preisgeld über € 1.500,00.

Die Drittplatzierte Grundschule Friedberg-Süd wird für ihr Projekt „Gestalten von Verkehrszeichen für einen sicheren Schulweg“ ausgezeichnet. Die Schüler der 4. Klassen entwickeln Ideen, welche Tipps sie ihren Patenkindern aus der 2. Klasse weitergeben wollen. Dazu wurden eigene Verkehrszeichen gemalt und gebastelt und anschließend den Patenkindern vorgestellt. Dr. Dieter Aufderhaar, Bezirksvorsitzender der unterfränkischen Verkehrswachten, gratuliert der Schulleitung zum dritten Preis und zu € 1.000,00 Preisgeld. 

Den vierten Preis, dotiert mit € 500,00, verleiht ebenfalls Dr. Dieter Aufderhaar an die Josef-Schlicht-Grundschule aus Steinach für ihren „Verkehrs-präventionstag“. Stellvertretend für die Schule stellte Polizeihauptkommissar Dieter Kluske vom Bayerischen Polizeiverwaltungsamt das gemeinsam mit der Grundschule durchgeführte Projekt vor.

Innovativer Preis für nachhaltige Aktionen

Die Landesverkehrswacht Bayern und die TÜV SÜD Stiftung loben den Förderpreis „Innovative Verkehrserziehung in der Schule“ aus. Teilnehmen können Klassen oder Kurse aller Grund- und Mittelschulen, Förderschulen, Realschulen, Wirtschaftsschulen, FOS/BOS, Gymnasien und Berufsschulen in Bayern.

Ausgelobt wird ein Preisgeld in Höhe von insgesamt € 5.000. Das Preisgeld soll wie folgt verwendet werden:

Unterstützung der Lehrkraft, der Schule oder der Klasse zur Weiterentwicklung des Konzeptes;
Finanzierung einer Evaluation, um die erfolgskritischen Faktoren zu hinterfragen oder
Unterstützung bei der Aufbereitung und Auswertung des Konzeptes an anderen Schulen
und Schularten.

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Geschichte und Selbstverständnis

Die Landesverkehrswacht (LVW) Bayern wurde am 13.07.1950 in München gegründet. Das oberste Ziel ist die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu verhüten. Hierzu bieten die Landesverkehrswacht und die bayerischen Verkehrswachten zahlreiche Maßnahmen und Projekte an.

Adresse der Geschäftsstelle:
Ridlerstr. 35a
80339 München
Tel. +49 089 540133-0
Fax +49 089 540758-10
Geschäftszeiten:
Mo. bis Do. 8:00 - 16:30 Uhr
Fr. 8:00 Uhr - 13:30 Uhr

Fragen Sie uns!

Für weitere Informationen zu unseren Aktionen und Projekten stehen Ihnen die Landesverkehrswacht Bayern sowie ihre zuständige örtliche Verkehrswacht jederzeit gerne zur Verfügung.

Schirmherr

Dr. Markus Söder

Bayerischer Ministerpräsident