Jahresmitgliederversammlung vom 17.07.-18.07.2015 in Ansbach

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Die Jahresmitgliederversammlung der Landesverkehrswacht Bayern fand am 17. und 18.07.2015 in Ansbach statt und stand unter dem Motto „Kinder – sicher im Straßenverkehr“. Der Präsident der Landesverkehrswacht Bayern Dr. Florian Herrmann, MdL konnte im öffentlichen Teil der Jahreshauptversammlung zahlreiche Ehrengäste aus Politik (u.a. Staatsminister Joachim Herrmann) und Wirtschaft in Ansbach begrüßen.

"Keine getöteten oder verletzten Kinder auf dem Schulweg!" Das war das zentrale Anliegen von Bayerns Innen- und Verkehrsminister Joachim Herrmann in seiner Festansprache. Herrmann setzt auf ein ganzes Maßnahmenbündel für mehr Verkehrssicherheit bei Kindern und Jugendlichen. "Neben der intensiven Verkehrserziehung  und konsequenten Verkehrsüberwachung werden wir vor allem die sehr erfolgreichen Schulwegdienste in Bayern weiter ausbauen", betonte der Minister. "Dazu wollen wir die Zahl der ehrenamtlichen Helferinnen und Helfer der Schulwegdienste nochmals erhöhen und sie noch punktgenauer einsetzen." Neben den Morgenstunden soll schwerpunktmäßig in Regionen mit Ganztagsunterricht auch der Nachmittag und Abend noch besser abgedeckt werden. Rund 14 Prozent der Schulwegunfälle in Bayern ereigneten sich 2014 zwischen 14:00 und 20:00 Uhr.

Abschließend lobte Herrmann die sehr gute Zusammenarbeit mit den 140 bayerischen Verkehrswachten. "Unsere Verkehrswacht ist ein unverzichtbarer Anwalt für besonders gefährdete Verkehrsteilnehmer", erklärte der Innenminister mit Blick auf die rund 22.500 Mitglieder, die sich bereits seit mehr als 60 Jahren für die Verkehrssicherheit auf Bayerns Straßen engagieren. Neben der Sicherheit von jungen Führerscheinbesitzern und der 'Generation 50 plus' habe die Verkehrswacht auch ganz erheblich zur Erhöhung der Verkehrssicherheit von Kindern und Jugendlichen beigetragen. "Mein besonderer Dank geht auch an den Präsidenten der Landesverkehrswacht, den Landtagsabgeordneten Dr. Florian Herrmann, sowie an alle Kolleginnen und Kollegen des Präsidiums und an alle Bezirksvorsitzenden. Sie sind uns ein wichtiger Partner."

Die Grundschule Brodswinden unter der Leitung von Helmut Bencker führte danach das eigens für die Jahresmitgliederversammlung komponierte Musical „Bus Stop!“ auf. Die Gäste honorierten die Aufführung mit langanhaltendem Applaus für die Schüler.

Einen Ausschnitt aus den zahlreichen Aktivitäten und Aktionen der bayerischen Verkehrswachten stellten abschließend die Verkehrswachten aus Aichach-Friedberg (Carin Beck: Verkehrserziehungsangebote im Kindergarten), aus Freyung-Grafenau (Wolfgang Schmitt: Jugendarbeit in der Verkehrswacht) und aus Aschaffenburg (Georg Berndobler: Rollator-Workshop) vor.

Am Samstag wurde die interne Veranstaltung von Dr. Florian Herrmann mit der Vorstellung des Geschäftsberichtes 2014 eröffnet. Nach dem Verlesen des Kassenberichtes durch den Schatzmeister Horst Schneider und des Prüfungsberichtes durch Berthold-Edwin Anger, stimmten die Mitglieder der Entlastung des Präsidiums zu. Im weiteren Verlauf der Jahrestagung präsentierte Wolfgang Gerstberger zusammen mit den Teilnehmern der Arbeitsgruppen die Ergebnisse des „Forum Jugendarbeit“. Edgar Kast stellte seinen Antrag „Schlaganfall und Autofahren“ vor. Die Delegierten sprachen sich nach einer kurzen Diskussion und einer inhaltlichen Ergänzung für die Annahme des Antrages aus. Das Präsidium stellte Vorschläge für die Erweiterung des Beirates der Landesverkehrswacht vor. Die Versammlung stimmte der Erweiterung mit großer Mehrheit zu. Abschließend dankte Dr. Florian Herrmann allen Mitgliedern für die geleistete Arbeit und die zahlreiche Teilnahme an der diesjährigen Arbeitstagung, und der gastgebenden Verkehrswacht aus Ansbach für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung und das interessante Rahmenprogramm. Die nächste Jahresmitgliederversammlung findet am 17./18.06.2016 in Kelheim (Niederbayern) statt.

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Die Landesverkehrswacht (LVW) Bayern wurde am 13.07.1950 in München gegründet. Das oberste Ziel ist die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu verhüten. Hierzu bieten die Landesverkehrswacht und die bayerischen Verkehrswachten zahlreiche Maßnahmen und Projekte an.

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