Sicherer Schulweg zum Schuljahresbeginn

Zum Beginn des neuen Schuljahres appelliert Bayerns Innenminister Joachim Herrmann eindringlich an alle Verkehrsteilnehmer, im Straßenverkehr verstärkt auf Schulkinder zu achten: "Seien Sie gerade im Umfeld von Schulen stets besonders wachsam, ständig bremsbereit und niemals zu schnell. Jederzeit könnte unvermittelt ein Schulkind über die Straße rennen!" Gerade das fehlende Gefahrenbewusstsein und die geringe Verkehrserfahrung sind laut Herrmann für das hohe Unfallrisiko von Kindern verantwortlich. Der Innenminister hat die Bayerische Polizei beauftragt, in den kommenden Wochen Schulwege verstärkt zu bestreifen. Das beinhaltet auch gezielte Geschwindigkeitskontrollen und Schwerpunktkontrollen zur Gurt- und Kindersicherungspflicht.

Einen ganz wichtigen Beitrag für mehr Schulwegsicherheit leisten nach Herrmanns Worten die Schulwegdienste. 2020 waren bayernweit fast 27.000 ehrenamtliche Helferinnen und Helfer tagtäglich als Schülerlotsen, Schulweghelfer, Schulbuslotsen und -begleiter im Einsatz. "In ganz Bayern gab es an keinem von einem Schulwegdienst betreuten Übergang jemals einen schweren oder gar tödlichen Schulwegunfall" hob Herrmann hervor. Der Innenminister möchte daher noch mehr Helfer für die Sicherheit auf Bayerns Schulwegen gewinnen. Sein Appell: "Engagieren auch Sie sich für die Schulwegsicherheit unserer Kinder!"

Sehr dankbar ist hier der Innenminister dem hervorragenden Engagement der Landesverkehrswacht Bayern für die Unterstützung der Schulwegdienste und der Bayernwerk AG, die im Rahmen einer Kooperation seit 2004 die notwendige Sicherheitsausrüstung bereitstellt. Diese beinhaltet Sicherheitsjacken, Warnwesten und reflektierende Sicherheitskellen.

Dazu Dr. Egon Westphal, Vorstandsvorsitzender der Bayernwerk AG: "Was gibt es Wichtigeres, als die Sicherheit unserer Kinder. Eine besondere Gefahr ist und bleibt der Schulweg. Schülerlotsen helfen nachweislich, Unfälle zu vermeiden. Sie helfen, Leben zu retten. In unserer Partnerschaft mit der Landesverkehrswacht sorgen wir gerne für die nötige, gute, sichere und wetterfeste Sicherheitskleidung für Schulweghelferinnen und Schulweghelfer, denen wir für ihr ehrenamtliches Engagement herzlich danken."

Der Präsident der Landesverkehrswacht Bayern, Peter Starnecker, ergänzte: "Wir setzen nicht nur auf Erwachsene: Auch Schülerinnen und Schüler können sich bereits ab dem 13. Lebensjahr beim freiwilligen Schulwegdienst engagieren. Melden können sich die Jugendlichen und die Erwachsenen bei der Schulleitung oder dem Verkehrssicherheitsbeauftragten der zuständigen Kommune. Die Aus- und Fortbildung sowie die Einweisung am Einsatzort erfolgt durch die Verkehrserzieher der zuständigen Polizeidienststellen. Die Ausbildung und Ausrüstung mit Warnkleidung und Kelle sind selbstverständlich kostenlos. Während der Tätigkeit besteht Versicherungsschutz."

Pressemitteilung Innenministerium

 

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Die Landesverkehrswacht (LVW) Bayern wurde am 13.07.1950 in München gegründet. Das oberste Ziel ist die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu verhüten. Hierzu bieten die Landesverkehrswacht und die bayerischen Verkehrswachten zahlreiche Maßnahmen und Projekte an.

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