Hand in Hand für sichere Schulwege! – Gemeinschaftsaktion ‚Sicher zur Schule – sicher nach Hause‘

Bildquelle: Matthias Balk - Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus

Ministerpräsident Dr. Markus Söder, Kultusministerin Anna Stolz und Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann rufen zum Schulstart zu besonderer Vorsicht im Straßenverkehr auf

MÜNCHEN. Zum Start des Schuljahres 2026/2027 rückt auch das Thema Schulwegsicherheit wieder in den Fokus. Schließlich machen sich im Freistaat rund 1,77 Millionen Kinder und Jugendliche täglich auf den Weg zur Schule. Darunter befinden sich rund 132.000 Erstklässlerinnen und Erstklässler, die diesen Weg zunehmend selbständig zurücklegen werden.

Ministerpräsident Dr. Markus Söder: „Die Schule geht wieder los! Deshalb: Bitte alle vorsichtig fahren, damit der Schulweg möglichst sicher ist. Herzlichen Dank an alle Schulweghelfer und die Landesverkehrswacht, die dazu jeden Tag für unsere Kinder unterwegs sind. Kinder sind unsere Zukunft, deswegen hat Schule in Bayern Priorität. Mehr als jeder dritte Euro im Haushalt fließt in die Bildung. Der Freistaat liegt in den deutschlandweiten Rankings weit vorn – aber insgesamt sind die Ergebnisse der PISA-Studie alarmierend. Insbesondere Deutsch und Mathe müssen wieder besser werden. Sprache ist auch der Schlüssel für Integration. Bayern macht es vor, etwa mit verpflichtenden Deutschkursen in der Vorschule. Außerdem stärken wir weiter den Sport, denn Bewegung macht Spaß, hält fit und fördert auch die Konzentration. Wir starten deshalb eine reguläre dritte Sportstunde für die erste Klasse ab dem kommenden Schuljahr. Allen heute einen guten Schulstart!“

Kultusministerin Anna Stolz unterstreicht: „Der erste Schultag ist ein absolutes Highlight – ein Tag voller Vorfreude, Herzklopfen und großem Stolz, die Schultüte endlich in den Händen zu halten! Damit der neue Lebensabschnitt für unsere bayerischen Erstklässlerinnen und Erstklässler rundum sicher startet, müssen wir auf den Straßen jetzt alle besonders die Augen offenhalten. Ein großes Dankeschön geht an die rund 27.000 Ehrenamtlichen im Freistaat: Mit ihrem unermüdlichen Einsatz als Schulweghelfer und Schülerlotsen leisten sie Tag für Tag einen wesentlichen Beitrag zum Schutz unserer Schulanfänger. Wenn wir alle im Verkehr aufeinander achten, machen wir den Schulweg für unsere Kinder zu einer sicheren Sache!“ Gerade die jüngsten Schülerinnen und Schüler tun sich besonders schwer, Geschwindigkeiten und Entfernungen zuverlässig einzuschätzen. Deswegen ist es besonders wichtig, dass ehrenamtliche Schulwegdienste (Schülerlotsen, Schulweghelfer, Schulbuslotsen, Schulbusbegleiter), Eltern und Verkehrsteilnehmende gemeinsam für einen sicheren Schulweg sorgen. Das Engagement lohnt sich: Seit Jahrzehnten ist in Bayern an keinem von einem Schulwegdienst betreuten Übergang jemals ein schwerer oder gar tödlicher Schulwegunfall passiert.

Dr. Hans Reichhart, Präsident der Landesverkehrswacht Bayern (LVW), ergänzt: „Wir suchen auch für das neue Schuljahr noch engagierte Helferinnen und Helfer für den Schulwegdienst. Wir laden alle ein, machen Sie mit, und engagieren auch Sie sich für die Sicherheit unserer Kinder. Jede helfende Hand ist herzlich willkommen.“

Staatskanzleiminister Dr. Florian Herrmann, Vizepräsident der LVW, sagt: „Mit dem Schulstart sind wieder besonders viele junge Verkehrsteilnehmer unterwegs. Gerade unsere Erstklässlerinnen und Erstklässler brauchen dabei unsere volle Aufmerksamkeit. Deshalb gilt: Fuß vom Gas, Augen auf und besondere Rücksicht rund um Schulen und auf den Schulwegen! Ein ganz besonderer Dank gilt den rund 27.000 Schulweghelferinnen und Schulweghelfern, Schülerlotsen und weiteren Ehrenamtlichen im Schulwegdienst. Sie übernehmen Verantwortung und sorgen jeden Tag dafür, dass unsere Kinder sicher ankommen. Dieses starke ehrenamtliche Engagement ist unverzichtbar für sichere Schulwege in ganz Bayern. Jede helfende Hand zählt!“

Weitere Informationen: Die Verkehrserziehung hat in Bayern einen hohen Stellenwert. Sie ist fester Bestandteil der Lehrpläne an Grundschulen und als fächerübergreifendes Ziel an allen Schularten verankert. Schülerinnen und Schüler erwerben so schrittweise die nötigen Kompetenzen für ein sicheres und verantwortungsvolles Verhalten im Straßenverkehr. Ergänzend gibt es zahlreiche Projekte und Initiativen zur Schulwegsicherheit. Dazu zählt seit Jahrzehnten die Gemeinschaftsaktion ‚Sicher zur Schule – sicher nach Hause‘, die Schulen, Familien und Ehrenamtliche unterstützt. Partner sind unter anderem die Landesverkehrswacht Bayern, die AOK Bayern und die Kommunale Unfallversicherung Bayern.

Weitere Informationen dazu finden sich unter: www.sicherzurschule.de

Quellenangabe: Bayerisches Staatsministerium für Unterricht und Kultus Pressemitteilung

 

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Die Landesverkehrswacht (LVW) Bayern wurde am 13.07.1950 in München gegründet. Das oberste Ziel ist die Verkehrssicherheit zu fördern und Verkehrsunfälle zu verhüten. Hierzu bieten die Landesverkehrswacht und die bayerischen Verkehrswachten zahlreiche Maßnahmen und Projekte an.

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